SARS-CoV-2: Wir passen auf

Alpha, Delta, Omikron. Nach zwei Jahren Pandemie sind wir schon beim 15. Buchstaben im griechischen Alphabet angekommen und es wird langsam klar, das Corona ein fixer Bestandteil unserer Zukunft bleiben wird. Es wird weiterhin Einschränkungen geben und wir alle werden einige neue Kulturtechniken erstmal beibehalten müssen. Idealerweise nicht typisch österreichisch nur “a bisserl” ( “ein wenig” in Deutschland) sondern recht diszipliniert. Aber was sollten wir in Zukunft beachten, damit auch wieder mehr Bewegungsfreiheit im öffentlichen Raum möglich ist und damit auch unser Wohlstand gerettet werden kann?

Tragen einer FFP2-Maske

Diese speziellen Schutzmasken decken Mund und Nase komplett (bei richtiger Anwendung luftdicht) ab und haben einen extra Luftfilter verbaut, welcher auch Viren herausfiltern kann. Das heißt, diese Masken schützen den Träger vor dem Eindringen des Viruses über die Atemluft und die Umwelt des Trägers vor Verbreitung des Virus in Form von kleinen Tröpfchen beim ausatmen.

Mindestens 1 Meter Abstand halten

Ob es jetzt ein Meter, eineinhalb Meter oder zwei Meter sein sollen ist eigentlich egal. Der Grundtenor ist: Halte Abstand! Aber eigentlich gebietet es schon die Höflichkeit nicht auf anderen Personen zu “picken”. Doch zur Zeit ist es ein allgemeines Gebot und sollte überall eingehalten werden, wenn man mit Menschen zusammen kommt, mit denen man nicht sowieso in einer Wohnung oder Haus auf engstem Raum lebt.

Physische Kontakte auf ein Minimum beschränken

Wer keine Menschen persönlich trifft, kann das Virus nicht verbreiten. So einfach ist die Formel. Wer wenige Menschen trifft und damit einen geringen sozialen Austausch pflegt wird im Fall der Fälle auch weniger Menschen infizieren können.

Impfen lassen

Ich habe bewusst alle anderen Möglichkeiten sich zu schützen zuerst genannt, weil diese den besten Schutz vor dem eigentlichen Kontakt mit dem Virus bieten. Wenn der Kontakt mit dem Virus unvermeidbar war, dann hilft nur noch die richtige Immunantwort und diese wiederum wird dem Körper ermöglicht, wenn er weiß wer der Eindringling ist und wie dieser aussieht. Damit sind wir beim Impfstoff angelangt, der so zu sagen die letzte Verteidigungslinie im Körper darstellt. Er entfaltet seine Wirkung wenn der Kontakt mit dem Virus statt gefunden hat und in den Körper ein zu dringen versucht.

Deshalb halte ich Parolen wie “Die Pandemie ist für Geimpfte vorbei” (Zitat nach Bundeskanlzer Sebastian Kurz, Frühsommerr 2021) für tatsächlich gefährlich. Es suggeriert nämlich, dass ich all die anderen Kulturtechniken und Schutzmaßnahmen nicht mehr brauche und das ist falsch! Denn auch ein Impfstoff bietet im Fall des Kontaktes mit dem Virus nur einen sehr hohen (bis zu 92%), aber keinen 100%-igen Schutz. Und je länger die Impfung zurückliegt desto eher sind es keine 92% mehr, sondern sehr viel weniger (Graphik zum Verlauf der Schutzwirkung über die Zeit).

Fazit: Der richtige Mix macht’s

Wenn man aber alle Möglichkeiten kombiniert, dann kommt man schon zu einer ziemlich hohen Schutzwirkung und dass sollte unser aller Ziel sein. Der Virus ist gekommen um zu bleiben und wir werden uns anpassen müssen, so ungewohnt das auch für die Spitze der Nahrungskette auf diesem Planeten sein mag.